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ComfoAccess®  - Zielona Góra, Polen
Pressemitteilung

Neuhausen, 20. Januar 2017: Mit dem System ComfoAccess® hat Trapeze ein wegweisendes Fahrgeldsystem auf der Basis der Be-in/Be-out-Technologie lanciert. Die städtischen Verkehrsbetriebe MZK Zielona Góra haben das System erprobt. Das ComfoAccess®-Pilotprojekt bestätigte die Vorteile des Anwesenheitssystems Be-in/Be-out gegenüber dem aktuell verwendeten System Check-in/Check-out.

Das ComfoAccess®-Pilotprojekt in der polnischen Stadt Zielona Góra wurde in enger Zusammenarbeit zwischen der Stadt Zielona Góra, den städtischen Verkehrsbetrieben MZK Zielona Góra und dem Anbieter von Fahrgeldlösungen Trapeze zusammen mit seinem technischen Partner Albis Technologies durchgeführt. Dank der Erfassung der Fahrgäste durch das im Fahrzeug installierte Be-in/Be-out-System ComfoAccess® erübrigen sich die heute in Zielona Góra noch nötigen Check-in/Check-out-Benutzeraktionen, um das Fahrgeld auf Grund der zurückgelegten Strecke zu erheben.

 

Kundentest: Fahrgäste vergleichen Be-in/Be-out (BIBO) mit Check-in/Check-out (CICO)

MZK Zielona Góra hatte Fahrgäste zu einer gründlichen Erprobung von zwei unterschiedlichen elektronischen Fahrgeldsystemen eingeladen. Auf allen ihren Fahrten benutzten sie parallel die aktuell in Zielona Góra gültige Check-in/Check-out-Chipkarte und die durch Trapeze bereitgestellte Be-in/Be-out-ComfoAccess®-Karte.

Für die Fahrgäste bestand der grundlegende Unterschied zwischen den beiden Systemen in der Art und Weise, wie die Karte verwendet wird. Beim Check-in/Check-out müssen sie die Chipkarte beim Einsteigen in den Bus zur Entwertung einem Chipkarten-Terminal vorlegen. Diesen Vorgang wiederholen sie beim Aussteigen aus dem Bus, nachdem sie ihr Fahrziel erreicht haben. Auf Grund dieser Benutzeraktionen erfasst das System Ort und Zeit von Ausgangspunkt und Ziel der Fahrt. Bei der Verwendung von ComfoAccess® hingegen müssen die Fahrgäste lediglich die ComfoAccess®-Karte bei der Fahrt auf sich tragen. Sie brauchen die ComfoAccess®-Chipkarte durch ein entsprechendes Lesegerät proaktiv nicht zu entwerten. Das im Fahrzeug eingebaute Anwesenheits-Erfassungssystem erkennt automatisch Ort und Zeit von Anfang und Ende der Reise.

Das Pilotprojekt umfasste die Lieferung und Installation des ComfoAccess®-Bordsystems sowie die Lieferung der ComfoAccess®-Karten.

Zusätzlich erhielten die für das Pilotprojekt ausgewählten Fahrgäste eine Smartphone-Applikation mit Zugang zum Kundeninformationssystem von ComfoAccess®. Mit dieser Anwendung können Fahrgäste Strecke und Geschichte der gemachten Fahrten kontrollieren. Die Fahrten werden grafisch auf einer Karte visualisiert, und alle diese Angaben sind auch für die aktuelle Fahrt verfügbar.

 

                      

                                                          

Bild 1 + 2: Bildschirmanzeigen der Fahrthistorie und einer ausgewählten Fahrt innerhalb der Fahrgast-Applikation, die den Testpersonen während des Pilotprojekts in Zielona Góra zur Verfügung gestellt wurde.

 

Positive Testresultate

In einer nach Abschluss des Pilotprojekts durchgeführten detaillierten Analyse wurden Unterschiede zwischen den beiden verglichenen Fahrgeldsystemen festgestellt. Bezüglich der aufgezeichneten Fahrten bestand der grösste Unterschied darin, dass die Testpersonen in rund 5 Prozent der Fälle ihre Chipkarte beim Aussteigen aus dem Bus dem Check-out-Terminal nicht vorlegten, um die Erfassung ihrer Fahrten korrekt abzuschliessen. In solchen Fällen betrachtet das Check-in/Check-out-System alle Haltestellen bis zum Streckenende als passiert, und sie werden auch entsprechend belastet.

Das ComfoAccess®-System erfasste bei Fahrten durch freundliche Benutzer präzise die Smartcards im Bus, und zwar sowohl auf regulären Strecken wie bei Umleitungen. Bei der Analyse der Transaktionsdaten wurde die hohe Erkennungsgenauigkeit des Systems wiederum bei 99,9% bestätigt. Diese hohe Erkennungspräzision war eine der Anforderungen, die ComfoAccess® für die Zertifizierung durch die Schweizerischen Bundesbahnen SBB auf Grund der europäischen Ausschreibung „ETIK-BIBO“ erfüllen musste.

 

 

Zusammenfassung

Zusammenfassend kann zu den Probeergebnissen gesagt werden, dass alle Beteiligten das Pilotprojekt ComfoAccess® in Zielona Góra als grossen Erfolg werteten. Be-in/be-out bietet im Vergleich zu Check-in/Check-out gewichtige Vorteile bezüglich korrekter Fahrtenerfassung wie auch bezüglich Komfort und Zuverlässigkeit des Systems. Trapeze und MZK Zielona Góra planen nun eine zweite Phase des Pilotprojekts für Anfang dieses Jahres. Dabei werden Smartphones mit einem ComfoAccess®-CIBO-App eingesetzt, um die Erweiterung des Anwesenheits-Erkennungssystems für Check-in/Be-out zu evaluieren.

 

 

Trapeze Switzerland GmbH
Matthias Stahel, Head of Communications
Tel. 0041 58 911 17 39
matthias.stahel@trapezegroup.com
http://www.trapezegroup.com

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