Wir freuen uns, Sie darüber zu informieren, dass die europäischen Unternehmen der Trapeze Group – darunter auch Trapeze DACH – ein Rebranding durchgeführt haben.
Künftig treten unsere Geschäftsbereiche für Intermodal Transport-Control-Systeme (ITCS) sowie für Planung & Disposition unter zwei neuen Marken auf: ebblo und Nexfeld.
Mit diesem Schritt schärfen die Unternehmen ihren Fokus auf spezialisierte Angebote und schaffen eine klare Positionierung – mit Lösungen, die noch präziser auf die Bedürfnisse ihrer Kundinnen und Kunden zugeschnitten sind.
Über die folgenden Links gelangen Sie direkt zu den neuen Webseiten:
Globaler Anbieter von Intermodalen Transport-Control-Systemen (ITCS) mit Standorten in der Schweiz, Deutschland, Großbritannien und Polen.
Ehemals Trapeze ITS DACH und Trapeze ITS International
Bei der RhB AG waren bisher drei verschiedene Planungs- und Zeitsysteme im Einsatz. Ziel des Projekts war es, ein einheitliches Zeitsystem für alle 1.800 Mitarbeitenden zu schaffen.
Während das Lok- und Zugpersonal bereits im Planungs- und Dispositionssystem von Trapeze geplant und abgerechnet wurde, sollten die Mitarbeitenden im Büro und das technische Personal (Werkstätten und Bau) ebenfalls in dieses bestehende Bahnsystem integriert werden.
Eine umfassende Analyse verschiedener Umsetzungsmöglichkeiten zeigte, dass die Überführung der Büroberufe und technischen Berufe in das Trapeze-System die effizienteste Lösung ist. Eine umgekehrte Integration wäre wesentlich komplexer gewesen.
Ein erstes Teilprojekt war, die restlichen 300 Mitarbeitenden (Bahnhöfe mit Rangierdienst, Reinigungsdienst, Verkaufsstellen, mobiler Kundendienst) mit Dienst- und Schichtplanung sowie Leistungserfassung zu integrieren.
Das Hauptprojekt umfasste die Integration von 900 Mitarbeitenden aus Verwaltung und Werkstätten, die ihre Arbeitszeiten selbst erfassen. Wesentliche Elemente des Projekts waren:
Die „Lessons Learned“ aus dem Projekt waren vielfältig und wertvoll. Als erster Kunde, der die CrewApp 2.0 einsetzt, hatte die Rhätische Bahn AG die Möglichkeit, die Lösung aktiv mitzugestalten.
Die schrittweise Entwicklung und Priorisierung benutzerzentrierter Ansätze trugen maßgeblich zum Erfolg bei. Ein vertrauensvolles Team mit guter Zusammenarbeit und stabilen Strukturen war ebenfalls ein wichtiger Erfolgsfaktor. Regelmäßiger Austausch und effektives Release-Management erwiesen sich als essenziell für den Fortschritt des Projekts.
Der gegenseitige Ideenaustausch und kontinuierliche Lernfortschritte verbesserten die Projektarbeit erheblich. Zudem wurden Test- und Integrationssysteme implementiert, um die Qualitätssicherung zu gewährleisten. Key-User standen als direkte und kompetente Ansprechpersonen den Anwenderinnen und Anwendern zur Verfügung. Schließlich unterstützten die Vorgesetzten auch bei weichen Themen der Zeiterfassung, wie Umkleidezeiten oder Rauchpausen, was ebenfalls zur erfolgreichen Umsetzung beitrug.
Im Rahmen des Projekts wurde erfolgreich ein einheitliches Zeitsystem integriert, welches die Effizienz und Transparenz der Arbeitszeiterfassung und -planung für alle 1.800 Mitarbeitenden der Rhätische Bahn AG erheblich verbesserte.