Wir freuen uns, Sie darüber zu informieren, dass die europäischen Unternehmen der Trapeze Group – darunter auch Trapeze DACH – ein Rebranding durchgeführt haben.
Künftig treten unsere Geschäftsbereiche für Intermodal Transport-Control-Systeme (ITCS) sowie für Planung & Disposition unter zwei neuen Marken auf: ebblo und Nexfeld.
Mit diesem Schritt schärfen die Unternehmen ihren Fokus auf spezialisierte Angebote und schaffen eine klare Positionierung – mit Lösungen, die noch präziser auf die Bedürfnisse ihrer Kundinnen und Kunden zugeschnitten sind.
Über die folgenden Links gelangen Sie direkt zu den neuen Webseiten:
Globaler Anbieter von Intermodalen Transport-Control-Systemen (ITCS) mit Standorten in der Schweiz, Deutschland, Großbritannien und Polen.
Ehemals Trapeze ITS DACH und Trapeze ITS International
Neuhausen am Rheinfall, 27.03.2019 – Das selbstfahrende Shuttle der Schaffhauser Verkehrsbetriebe ist seit einem Jahr im schweizerischen Neuhausen am Rheinfall in Betrieb. Mit dem weltweit ersten automatisierten Fahrzeug, welches in das Leitsystem eines Verkehrsbetriebs integriert wurde, konnten viele wertvolle Erfahrungen im Bereich autonomer Mobilität gesammelt werden. Zudem ist pünktlich zum ersten Geburtstag des Pilotprojekts das weiterentwickelte Fahrzeug mit Allradantrieb geliefert worden – eine wichtige Voraussetzung für die Streckenerweiterung zum Rheinfall.
Vor genau einem Jahr wurde die erste offizielle Fahrt mit dem selbstfahrenden Fahrzeug auf der Linie 12 in Neuhausen am Rheinfall, Schweiz, gefeiert. Gleichzeitig war dies auch eine Weltpremiere: Mit dem Projekt „Linie 12" gelang es der Trapeze-Tochter AMoTech, weltweit das erste automatisierte Fahrzeug in den Linienbetrieb eines Verkehrsbetriebs – der Verkehrsbetriebe Schaffhausen (VBSH) – einzubinden. Durch die Integration ins Trapeze-Leitsystem profitieren Fahrgäste und Disponenten von entscheidenden Vorteilen: Die Fahrgastinformation ist lückenlos auf allen verfügbaren Kanälen ersichtlich, beispielsweise auf Haltestellenanzeigern, via Internet und auf dem Smartphone. Der Disponent kann sich ausserdem in der Leitstelle über alle Daten des selbstfahrenden Kleinbusses informieren, wodurch eine nahtlose Standortverfolgung gesichert wird. Ins Leben gerufen wurde das Projekt durch das Swiss Transit Lab, eine Initiative der Partner Kanton Schaffhausen, AMoTech, Trapeze und VBSH.
Seit der Inbetriebsetzung der Linie 12 in Neuhausen am Rheinfall wurde eine grosse Wirkung erzielt und das selbstfahrende Fahrzeug hat in kürzester Zeit an Bekanntheit gewonnen. Aus der ganzen Welt zog es Leute an den Standort am Rheinfall, um die autonome Mobilität hautnah mitzuerleben – darunter waren beispielsweise Politiker und auch grosse internationale Fernsehsender. Die enorme Anziehungskraft lässt sich auch an den Fahrgastzahlen ablesen: Seit dem 27. März 2018 wurden über 24‘000 Fahrgäste befördert, dies bedeutet eine durchschnittliche Beförderungsleistung von rund 2‘000 Fahrgästen pro Monat. Der Tagesrekord, welcher im August 2018 erzielt wurde, liegt bei 507 Fahrgästen.
Durch die Entscheidung, den periodischen Betrieb auch während der Wintermonate fortzuführen, konnten wichtige Erfahrungen bei schwierigeren Strassenverhältnissen gesammelt werden – zum Beispiel, wie das Fahrzeug bei Schneefall oder starkem Regen reagiert. Durch die in kürzester Zeit gewonnenen Erkenntnisse konnte ein grosser Schritt in die Zukunft der Mobilität erreicht werden.
Momentan bedient das automatisierte Fahrzeug drei Haltestellen im Zentrum von Neuhausen. Vor Kurzem ist aber das neue 4x4-Modell mit zwei Motoren eingetroffen und damit beginnen die Vorbereitungen für die Streckenerweiterung hinunter zum Rheinfall.
Sobald alle amtlichen Genehmigungen vorliegen, wird der neue Streckenabschnitt vermessen und das Fahrzeug dort getestet. Mit der Erweiterung wird das Fahrzeug vier zusätzliche Haltestellen bedienen sowie eine Steigung von 15% bewältigen.
Die Streckenerweiterung ist ein wichtiger Meilenstein für Trapeze, AMoTech und alle Beteiligten des Swiss Transit Lab. Sie ist aber auch eine Herausforderung und bietet die Chance auf weitere wertvolle Erkenntnisse im Bereich der autonomen Mobilität im ÖPNV.