Wir freuen uns, Sie darüber zu informieren, dass die europäischen Unternehmen der Trapeze Group – darunter auch Trapeze DACH – ein Rebranding durchgeführt haben.
Künftig treten unsere Geschäftsbereiche für Intermodal Transport-Control-Systeme (ITCS) sowie für Planung & Disposition unter zwei neuen Marken auf: ebblo und Nexfeld.
Mit diesem Schritt schärfen die Unternehmen ihren Fokus auf spezialisierte Angebote und schaffen eine klare Positionierung – mit Lösungen, die noch präziser auf die Bedürfnisse ihrer Kundinnen und Kunden zugeschnitten sind.
Über die folgenden Links gelangen Sie direkt zu den neuen Webseiten:
Globaler Anbieter von Intermodalen Transport-Control-Systemen (ITCS) mit Standorten in der Schweiz, Deutschland, Großbritannien und Polen.
Ehemals Trapeze ITS DACH und Trapeze ITS International
Trapeze wurde von der Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) mit der Modernisierung und dem Redesign des Fahrgastinformations- und Managementsystem (FIMS) beauftragt, hinter dem sich das Trapeze-Leitsystem LIO verbirgt. Ziel ist es, das bestehende Betriebsleitsystem auf ein neues technologisches Fundament zu stellen, um den gestiegenen Anforderungen an IT-Sicherheit, Systemverfügbarkeit und regulatorischen Vorgaben für kritische Infrastrukturen (KRITIS) gerecht zu werden.
Im Zuge zunehmender Digitalisierung und Vernetzung werden öffentliche Verkehrsnetze wie das der HOCHBAHN als kritische Infrastruktur (KRITIS) eingestuft. Diese Einstufung verpflichtet Betreiber dazu, hohe Anforderungen an IT-Sicherheit, Systemverfügbarkeit und Ausfallsicherheit zu erfüllen. Denn der Ausfall zentraler Steuerungs- und Informationssysteme – wie des FIMS – hätte unmittelbare Auswirkungen auf die tägliche Mobilität zehntausender Menschen.
Das geplante Projekt trägt diesen Anforderungen konsequent Rechnung: Die Modernisierung des bestehenden LIO-Systems stärkt gezielt die Resilienz des ÖPNV in Hamburg, schützt sensible Datenübertragungsprozesse und schafft eine technologische Grundlage, die zukünftige regulatorische Entwicklungen proaktiv abbilden kann. Damit wird nicht nur der laufende Betrieb abgesichert – sondern auch die nachhaltige digitale Transformation des öffentlichen Verkehrs ermöglicht.
Das Modernisierungsprojekt beinhaltet eine Reihe technischer Meilensteine, darunter die folgenden:
Ein zentraler Bestandteil ist die Ablösung des bisherigen FTP-Protokolls durch moderne, verschlüsselte Verfahren. Die Kommunikation zwischen dem LIO-DDM und den Fahrzeugen wird künftig über MQTT für Steuerinformationen und HTTPS für Dateiübertragungen erfolgen – mit TLS-Verschlüsselung und OAuth-Authentifizierung. Dies stellt sicher, dass die Datenintegrität jederzeit gewährleistet ist und erhöht gleichzeitig die Resilienz gegenüber Cyberbedrohungen.
Der Zuschlag für dieses hochkarätige Projekt bedeutet für Trapeze einen wichtigen unternehmerischen Meilenstein. Unser Know-how in der Modernisierung von KRITIS-relevanten Systemen unterstreicht unsere Rolle als zuverlässiger Digitalisierungspartner für den ÖPNV.