Über Trapeze

Unsere Geschichte

Gegründet wurde unser Unternehmen 1968 als Häni Prolectron AG in Wil, Schweiz. Es entwickelte, produzierte und vertrieb schon damals Leitsysteme für den öffentlichen Nahverkehr. Häni war eine Beteiligungsgesellschaft von Siemens Schweiz. 1990 wurde sie vollständig in das Unternehmen Siemens integriert. 2007 wechselte der Unternehmensbereich Public Transit Solutions zu Continental. Seit 2009 gehört er zu Trapeze, einer Tochter der kanadischen Constellation Software Inc.

«Trapeze verfügt über 50 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Implementierung von Betriebsleitsystemen.»

Die Sechzigerjahre
Franz-Alois Häni
1968

Der Mann, mit dem alles begann, hiess Franz-Alois Häni (1913-1982). Er war Physiker, Erfinder, Visionär und Chefentwickler. Ihm gelang es, Kunden von der modernen Technik zu überzeugen und zu begeistern.

1969

Häni gründet die Aktiengesellschaft Häni-Prolectron AG (HPW) mit Sitz in Wil, Schweiz. Die HPW entwickelt Leitsysteme für den öffentlichen Nahverkehr.

Die Siebzigerjahre
1971

Das erste rechnergestützte Betriebsleitsystem (RBL) in Europa mit Bordrechner der ersten Generation wird zu den Verkehrsbetrieben Zürich (VBZ) geliefert.

1973

Die Schaffhauser Firma CMC, heute Teil von ABB, beteiligt sich am Aktienkapital.

1976

Lieferung des ersten Betriebsleitsystems mit der 2. Bordrechner-Generation STANDARD nach Graz.

1979

Mehrheitsbeteiligung von Siemens am Aktienkapital von HPW (51%). Restliches Kapital bleibt bei CMC.

Die Achzigerjahre
Trapeze IBIS1
1980

Mit der Weiterentwicklung des RBLs und dem Beginn der Entwicklung des Bordrechners IBIS1 setzt sich der Aufschwung aus den Anfangsjahren fort. Zahlreiche RBL-Systeme in ganz Europa installiert.

1982

In Dublin wird die erste fahrzeug-autonome Lichtsignal-Beeinflussung über Infrarot-Baken realisiert.

1983

RBL-Lieferungen mit neuem Bordrechner HIT nach Genf und an den Flughafen Zürich-Kloten.

1986

In Frankfurt wird der erste fahrzeug-autonome Betrieb mit dem Bordrechner IBIS1 realisiert.

1987

Beginn der Entwicklung des Bordrechners IBIS2.

1989

Ein Neubau im Bronschhofen bei Wil wird bezogen. Die Mitarbeiterzahl steigt auf über 100 Personen.

Die Neunzigerjahre
1990

Siemens übernimmt den Kapitalanteil von CMC und wird Alleininhaberin von HPW. Produziert und ausgeliefert werden vor allem Leitrechner der Generation LIO-Classic sowie Bordrechner der Generationen IBIS1 & IBIS2.

1990

Siemens erwirbt das von der CMC gehaltene Aktienkapital. HPW wird in den Siemens-Bereich «Verkehrstechnik VT2» eingegliedert.

1993

Das erste PC-basierte Betriebsleitsystem wird in Rostock installiert. Das erste dynamische Fahrgastinformations-System wird nach Stuttgart geliefert.

1994

HPW wird nach ISO-9001 zertifiziert und der Aufbau des USA-Geschäfts beginnt.

1998

HPW übernimmt die Firma Softadweis AG, Neuhausen am Rheinfall. Der zweite offizielle Firmenstandort ist nun Neuhausen. Der Mitarbeiterstand steigt auf über 250 Personen.

Die Nullerjahre
2000

Der Kundenkreis im internationalen Markt erweitert sich sukzessive über den europäischen Raum hinaus. Verschiedene Grossprojekte in London, Athen, Singapur und Hongkong kommen dazu.

2000

Übernahme der Firma ILG, Cedar Rapids, USA. Somit zählt HPW auch im US-Markt zu den führenden Lieferanten von Betriebsleitsystemen.

2001

HPW erhält die neue Firmenbezeichnung Siemens Transit Telematic Systems AG (Siemens TTS).

2002

Die beiden Firmenstandorte werden in Neuhausen am Rheinfall zusammengeführt. Im selben Jahr beginnt die Entwicklung des Bordrechners IBISplus.

2005

Siemens TTS wechselt als neues Segment zu Siemens VDO.

2007

Die Siemens-VDO-Sparte wird an Continental verkauft.

2009

Übernahme des ITS-Geschäfts von Continental durch die kanadische Trapeze Group.

Die jüngste Vergangenheit
2010

Trapeze steigt endgültig zum Weltkonzern auf: Zahlreiche Aufträge untermauern die starke Position des Unternehmens, von Berlin über Frankfurt bis Johannesburg und Kapstadt, von Riad bis nach Singapur. 

2012

Trapeze erweitert sein Portfolio mit der Akquisition der Ticketing-Firma Elgeba (Deutschland) und des Kommunikationsspezialisten IMS (Schweiz).

2017

Gründung der AMoTech GmbH, einer 100%-igen Tochterfirma der Trapeze Switzerland GmbH, die sich mit der autonomen Mobilität auseinandersetzt.

2018

Trapeze bietet ein umfassendes Portfolio an; von der Planung über die Betriebssteuerung und die Fahrgastinformation bis hin zu Fahrgeldmanagement sowie autonome Mobilität und Betriebshof- und Flottenmanagement.

Verpassen Sie keine Neuigkeiten!